Demos gegen Fernpass-Paket

Wir wehren uns gegen das Beschleunigungs- und Belastungspaket der Tiroler Landesregierung und dem damit verbundenen Ausbau des Fernpasses.

Es gab noch nie – und wird es wahrscheinlich auch nie geben – ein Straßenprojekt, welches durch einen Ausbau zu einer Verkehrsberuhigung (in diesem Bereich) geführt hat. Wieso soll das am Fernpass anders sein? Gebt mir nur ein einziges schlagendes Argument dafür!

Jahrzehnte lang hat es die Landesregierung verabsäumt sich ausreichend um die Erhaltung und Sanierung dieser wichtigen Straßenverbindung zu kümmern. Dazu gehören auch sinnvolle und notwendige Beschränkungen des Verkehrsaufkommens. Nicht einmal mit der Einführung der Alpenkonvention wurde an eine solche Beschränkung zur Vermeidung eines Verkehrskollaps und zu Sicherung der Gesundheit von Mensch und Umwelt entlang der B179 gedacht.

Jetzt wird uns monoton eingebläut, dass das Fernpass Paket der Landesregierung die einzige alternativlose Lösung für alle Probleme sei.

weder das Verkehrsaufkommen, noch die daraus resultierenden Staus sowie Beeinträchtigungen von Natur, Umwelt und der Gesundheit aller Menschen in unseren Regionen.

Das Einzige, was dieses Paket lösen wird ist die finanzielle Notlage einer seit Jahrzehnten verfehlten Verkehrspolitik. Durch die Einhebung einer Maut für einen kurzen Tunnel erwartet man

Ob dieses Geldregens verliert manch einer seinen gesunden Menschenverstand und hat nur noch Euro-Symbole in den Augen. Alles andere verschwindet dahinter.

Dass damit auch eine beispiellose Ausgrenzung eines ganzen Bezirkes vom restlichen Bundesgebiet verbunden ist, wird nicht einmal diskutiert – das ist von der betroffenen Bevölkerung einfach hinzunehmen, zum “Wohle aller Anderen”. Ihnen verspricht man dafür ja schließlich einen Judas-Lohn in Form eines Gutscheines, den es wahrscheinlich maximal so oft geben wird wie den Klimabonus, der uns 2022 versprochen und 2025 wieder wegenommen wurde.

Alle Anderen, das sind vor allem die Seitentäler des Inntals, welche in den letzten Jahren touristisch kräftig ausgebaut wurden. Die B179 ist da nur der Zubringer durch eine Region die von einem Landeshauptmann schon einmal als “Hungerleider Bezirk” tituliert wurde. In diesem Sinne glaubt man wohl auch heute noch, dass man mit uns machen kann, was man will.

Dass dem nicht so ist, wollen wir der Landespolitik beweisen und suchen dafür Unterstützung. Kommt möglichst zahlreich zu einer oder sogar beiden Demonstrationen auf der B179:

Beide Demos starten um 10:00 Uhr

hat mir nicht gefallenhabe mir mehr erwartetwar recht gut und interessanthat mir sehr gut gefallensuper Beitrag! (4 Bewertungen, Durchschnitt: 5,00 von 5)
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